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Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Wenn meine Themen auch Ihre sind, erfahren Sie an dieser Stelle alles Wichtige und Wissenswerte – wo die politischen Veranstaltungen in Ihrer Nähe in der Samtgemeinde Elbmarsch stattfinden ebenso wie meine Empfehlungen zu aktuellen Berichten und Reportagen in den Medien.

Natürlich werde ich Sie hier auch über meine politischen Aktivitäten auf dem Laufenden halten und Ihnen mitteilen, auf welchen Veranstaltungen Sie mich antreffen können.

Prof. Dr. Greiser kommt nach Marschacht

Am Samstag, den 19.9. 09 lädt die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V. um 20 Uhr ein in den Gemeindesaal der Petri-Kirche Marschacht.

Es geht um

Autor der Meta-Analyse ist der bekannte Epidemiologe Prof. Dr. med. Eberhard Greiser, der erstmals in Marschacht seine neueste Arbeit der Öffentlichkeit genauer vorstellen wird.

Prof. Greiser findet statistisch signifikante Erhöhungen des Leukämie-Risikos in verschiedenen Altersgruppen von Kindern und Jugendlichen.
Die herausragenden Ergebnisse:
Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 5 Jahren ist das Risiko um 19% erhöht, bei Kindern unter 15 Jahren um 13%.

Die Ergebnisse, die Prof. Greiser vorstellen wird, sind sehr beunruhigend und absolut aktuell und einmalig.

Sabine Brosowski im Radio

Am 23.8.09 strahlte der BR eine Sendung zum Thema aus. "GAU - Größte anzunehmende Unruhe" zu hören hier.

Antiatom-Wochenende in Berlin

Rund 100 Traktoren und Lastkraftwagen haben in Berlin am Samstag, den 5.9.09 eine Demonstration von bis zu 50000 Atomkraftgegnern angeführt.
Der Weg führte vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel und den Tiergarten zum Brandenburger Tor, wo die Schlußkundgebung stattfand. An der Aktion unter dem Motto „Mal richtig abschalten!“ nahmen Menschen aus ganz Deutschland teil. Die Sonne strahlte und es herrschte eine friedliche volksfestartige Stimmung.

Immer wieder schallte die Forderung "Abschalten" zum Bundeskanzleramt hinüber, ein unübersehbares Meer aus gelben und grünen Fahnen, Menschen, die sich einig sind, daß die Atomkraft ein unkalkulierbares Risiko und eine Lösung für den atomaren Müll nicht in Sicht ist.

Demo in Berlin
v.l.n.r. : Prof. Dr. Eberhard Greiser, Sabine Brosowski und Katrin Mentzel-Pajuelo

Am Vortag hatte Prof. Dr. Eberhard Greiser seine von Bündnis90/die Grünen in Auftrag gegebene Metaanalyse der Presse vorgestellt.

Bei seiner Untersuchung konnte Prof. Greiser Daten über 80 Kernkraftwerke aus fünf Ländern auswerten: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Canada und USA. Für die USA standen sogar Originaldaten aus dem Krebsregister-Projekt des National Cancer Institute (1973-2006) und des Krebsregisters des Bundesstaates Illinois (1987-2006) sowie Auswertungen aus zwei weiteren Krebsregistern (Pennsylvania, Florida) zur Verfügung (10.492 Fälle). Für die Altersgruppe der unter 5-jährigen Säuglinge und Kleinkinder konnten insgesamt 2.096 Erkrankungsfälle in der Nähe von Kernkraftwerken herangezogen werden, für die unter 14 Jahre alten Kinder 3.742. Damit ist die vorliegende Meta-Analyse die weltweit umfassendste zur Problematik von kindlichen Leukämien in der Umgebung von Kernkraftwerken.

Da kindliche Leukämien eine relativ kurze Latenzzeit aufweisen, je nach Erkrankungsalter weniger als 9 Monate bis ca. 5 Jahre, steht zu befürchten, dass andere Krebserkrankungen, bei denen eine längere Latenzzeit besteht, erst nach längerer Beobachtungszeit und bei der Auswertung größerer Krebsregister entdeckt werden können.

Der voreilige Schluss, dass in der Umgebung von Kernkraftwerken kein erhöhtes Leukämierisiko besteht, ist nach den Ergebnissen dieser Meta-Analyse nicht länger haltbar.

Wie entsteht er? Wie funktioniert ein Atomkraftwerk? Was ist Radioaktivität? Wie sind wir bei Unfällen geschützt?

Bild Ulrich Uffrecht

Referent: Ulrich Uffrecht, pensionierter Schulleiter aus Buxtehude

Teil 1: Donnerstag, 20.8.

Teil 2: Mittwoch, 26.8.

jeweils 19.30 h im Marschachter Hof, Elbuferstraße 113, 21436 Marschacht

Der Eintritt ist frei.

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Der Referent sagt zu seinem Vortrag:

Atomstrom

Das Thema wird seit den bekannt gewordenen Schlampereien in der Asse und seit den Zwischenfällen in Krümmel wieder verstärkt diskutiert.

Die Bürger/innen und Wähler/innen stehen dazwischen; sie wissen nicht, wem sie glauben sollen, und schließlich glauben sie niemandem mehr.

ICH

Dazu sind freilich gewisse Kenntnisse der physikalischen und technischen Grundlagen der Stromerzeugung aus atomaren Prozessen erforderlich. Sie werden aber sehen, daß die gar nicht so schwer zu verstehen sind, und daß das streckenweise sogar ganz spannend ist. Freilich dürfen Sie nicht erwarten, daß das im Handumdrehen zu machen ist - ein wenig Geduld muß man schon aufbringen. Das ist so etwa wie mit dem Schlaraffenland - - Sie erinnern sich sicher, daß man da nur hinein kommt, wenn man sich zuvor durch einen Berg von Hirsebrei hindurchgegessen hat. Danach ist es dann um so angenehmer.

Und darum haben wir das ganze Projekt in zwei Teile geteilt. Durch den Hirsebrei werden wir uns am Donnerstag, den 20.8. hindurcharbeiten. Am Mittwoch, den 26.8. sind wir dann zwar nicht gerade im Schlaraffenland, aber Sie werden dann viele Dinge gut verstehen, die uns alle möglicherweise direkt betreffen könnten, insbesondere z.B. die Sicherheits- und Vorsorge-Aspekte, und auch manches andere, worüber im allgemeinen nicht so gern gesprochen wird.

Wenn ich sagte, ich möchte Ihnen Sachkenntnisse vermitteln, dann möchte ich jetzt noch hinzufügen, daß ich es manchmal nicht unterlassen kann, meine eigene Bewertung dazu abzugeben. Sehen Sie das bitte nicht als Inkonsequenz an! Ich erwarte nicht, daß Sie sich meine Bewertung zu eigen machen, und ich nehme es Ihnen nicht übel, wenn Sie für sich zu anderen Bewertungen kommen.

Ulrich Uffrecht - Braunschweiger Straße 4 - 21614 Buxtehude
Tel: 04161-62341 - uffrecht@online.de

23 Jahre Tschernobyl - Krümmel bleibt aus!

26. April 2009
Kundgebung und Protestaktionen
vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 23. Mal. 1986 explodierte das ukrainische Atomkraftwerk. Noch heute sind große Teile Weißrusslands und der Ukraine verstrahlt.

Am 28.06.2007 brannte ein riesiger Transformator auf dem Gelände des AKW Krümmel. Feuer und Rauchgase führten zu Panik auf der Leitwarte. Fatale Fehler in der Reaktorsteuerung waren die Folge. Seitdem steht der Reaktor still, in dessen Umfeld sich die weltweit größte Häufung von Blutkrebserkrankungen bei Kindern findet.

Gemeinsam gegen Atomenergie !
Bunter Protestnachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr mit Musik,

Redebeiträgen (ua Albena Simeonova aus Bulgarien, die dort gegen das geplante AKW Belene kämpft und Sabine Brosowski als stellv. Vorsitzende der BI gegen Leukämie), Kultur und Theater

Hierzu laden Anti-Atomgruppen aus ganz Norddeutschland ein.
weitere Informationen: www.contrAtom.de/tschernobyl / www.ausgestrahlt.de

29. September 2008
Kinderkrebs um Kernkraftwerke ist Tatsache
Vorsorgeprinzip erzwingt Handeln

Sabine Brosowski im Gespräch mit Prof. Dr. Steve Wing
Bild: Sabine Brosowski im Gespräch mit Prof. Dr. Steve Wing von der Chapel Hill Universität (Department of Epidemiology) in North Carolina, USA. Er ist Epidemiologe und unter anderem bekannt für seine Studien über die gesundheitlichen Folgen des atomaren Unfalls im Reaktor Three Mile Island, Harrisburg im Jahr 1979. Foto: Cornelia Hesse-Honegger - www.wissenskunst.ch

Am 28.9.2008 trafen sich Epidemiologen, Statistiker, Physiker, Biologen und Ärzte mit Journalisten, Behördenvertretern und Politikern in der Berliner Charite zu einem Symposion, um mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen Schwachstellen der „Epidemiologischen Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK) des Mainzer Kinderkrebsregisters“ nachzubessern. Unter den Teilnehmern waren sieben Wissenschaftler, die als Externe (nicht als Autoren) an der Entwicklung der Methode und der Begleitung der KiKK-Studie beteiligt waren.

Die Bewertung der Autoren der KiKK-Studie, daß das erhöhte Krebs- und Leukämierisiko bei Kindern unter 5 Jahren in der Nähe der deutschen Kernkraftwerke grundsätzlich nicht auf die radioaktiven Emissionen der KKW zurückgeführt werden können, stellte sich als ebenso unhaltbar heraus wie die These, daß die errechnete Strahlenbelastung um viele Größenordnungen zu gering sei, um Krebs oder Leukämie verursachen zu können. Es wurde belegt, daß solche täuschenden Aussagen in der Geschichte des Strahlenschutzes immer wieder vorgetragen wurden, um ungestört weitermachen zu können wie bisher. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde exemplarisch aufgezeigt, daß in der KiKK-Studie nicht berücksichtige Fakten sehr wohl ausreichen, die tragischen Erkrankungen der Kinder als strahleninduziert zu erklären.

Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Dr. Sebastian Pflugbeil, fordert mit Nachdruck, die erschreckenden Befunde der KiKK-Studie ernstzunehmen. Sie verpflichten die politischen Entscheidungsträger, das seit Jahrzehnten anerkannte Prinzip der Vorsorge endlich praktisch umzusetzen. Pflugbeil appelliert an Wissenschaftler, Medienvertreter und Politiker, nicht zu Lasten der Gesundheit unserer Kinder mit halbrichtigen Darstellungen ganz falsche Schlussfolgerungen zu suggerieren. Wenn am Ende einer epidemiologischen Untersuchung ein signifikanter Zusammenhang herauskommt und die Autoren dann vorgeben, daß das aber auch Zufall sein könnte, dann wird Epidemiologie zur Demagogie.

Pflugbeil appelliert auch an den gesunden Menschenverstand: Wer nachweist, daß Kinder umso häufiger erkranken, je näher sie an dem nächsten KKW-Schornstein wohnen und Radioaktivität als mögliche Ursache grundsätzlich ausschließt, macht sich nicht nur lächerlich. Er wirft die Frage auf, was denn dann aus solch einem Schornstein die Kinder krank macht. Ist es wirklich beruhigend, daß man das bisher nicht herausgefunden hat?

Das Symposion hat zahlreiche Ansatzpunkte für eine weitere intensive Diskussion ergeben, die innerhalb der verschiedenen Disziplinen, vor allem aber auch untereinander fortgeführt werden soll. Mit Bedauern wurde zur Kenntnis genommen, daß das Mainzer Kinderkrebsregister die Einladung zu dieser offenen Diskussion ausgeschlagen hat. Ansonsten jedoch hat die interdisziplinäre freie Diskussion über ein brisantes Thema einen Sprung nach vorne gemacht.

Lesen Sie mehr zum Thema unter http://www.strahlentelex.de/kinderkrebs_bei_atomkraftwerken.htm#Berichte

Einladung zum Symposium

Umweltmedizin: Evidenz – Kontroverse – Konsequenz
der Gesellschaft für Strahlenschutz mit Unterstützung des Instituts für Humangenetik der Charité Berlin; Leitung: Dr. Sebastian Pflugbeil
am Sonntag, 28. September 2008, 10.00-18.30 Uhr
in der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow Klinikum
Hörsaal Pathologie im Forschungshaus, Forum 4
Amrumer Str. 1, 13353 Berlin (U-Bahn Linie 9, U-Bhf. Amrumer Straße)
Programm hier (pdf)

5. März 2008
Anhörung von Prof. Dr. Greiser beantragt

Die SPD-Fraktion im Kreistag beantragt in der nächsten Kreistagssitzung am 5.3.08 die Anhörung des Epidemiologen Prof. Dr. Greiser zur Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters (KiKK-Studie).
Laut dieser Studie ist das Risiko für Kinder bis zu 5 Jahren, die im 50 km Radius eines Atomkraftwerkes wohnen an Krebs, insbesondere an Leukämie zu erkranken erhöht.
Dieser Umstand ist durch Äußerungen der Mitautorin der Studie Frau Prof. Blettner verharmlost worden. Über das tatsächliche Gefährdungspotenzial soll Prof. Dr. Eberhard Greiser sprechen.
Der Landkreis Harburg ist durch das AKW Krümmel betroffen, das wegen des Brandes im Juni 2007 noch immer nicht in Betrieb ist.

Näheres zur KiKK-Studie: http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Ufoplan/4334_KIKK.html

7. - 9. März 2008
Irak-Konferenz 2008 in Berlin

Sabine Brosowski wird an der Irak-Konferenz vom 7. - 9.3. 08 in Berlin teilnehmen.
Am 9.3. wird sie dort an einer Gesprächsrunde teilnehmen, die die Sängerin und Atomkraftgegnerin Nina Hagen moderieren wird.
Thema: Verkehrte Welt/ Verbotenes Wissen
Es geht um die Gefahren der Atomkraft, der Atomwaffen und um Lügen und Vertuschung.
Mit dabei sind u.a. der Autor Wolfgang Eggert ("Erst Manhattan, dann Berlin"), Dokumentarfilmer und Adolf Grimme Preisträger Frieder Wagner ("Todesstaub" und "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basrah").

Näheres dazu: http://ninahagen.beeplog.de/


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